// Großer Erfolg für die Ausrüstungssparte in Deutschland

Gleich alle Ausschreibungen für die elektrotechnischen Anlagen am Kernstück der Hochleistungsstrecke von München nach Berlin hat die Rhomberg Bahntechnik jüngst gewonnen. Drei Neuaufträge für eine 107 Kilometer lange Teilstrecke der Aus- und Neubaustrecke über Nürnberg, Erfurt, Leipzig und Halle sind der Lohn.

Damit ist die Tochter der Rhomberg Sersa Rail Group verantwortlich für die elektrotechnischen Anlagen 50 Hz der Lose Nord, Mitte und Süd am Verkehrsprojekt der Deutschen Einheit Nummer 8.1 (VDE8.1). „Wir sind stolz, nach erfolgreicher Inbetriebnahme der Brenner Zulaufstrecke in Tirol nun unsere Ausrüstungssparte auch bei der DB einsetzen zu dürfen“, freut sich Dirk Diederich.

Die Hauptarbeiten finden vom Mai 2014 bis September 2015 statt. Die Lose Nord, Mitte und Süd des VDE 8.1 Neubaus Ebersfeld-Erfurt umfassen einen großen Teil der elektrotechnischen Ausrüstung der Tunnel und offenen Strecken. Neben der Planung werden in den vielen Tunneln (insgesamt ca. 40 Kilometer Haupttunnel) samt Rettungsstollen und -schächten verschiedene Sicherheitsinstallationen wie beispielsweise die Notbeleuchtung und die Fluchtwegbeschilderung samt Energieversorgung ausgeführt. Vor den Rettungsplätzen und Portalen werden Betonschalthäuser inklusive Niederspannungs- und Mittelspannungsschaltanlagen errichtet. Zudem werden in den Außenbereichen weitere Arbeiten, wie z. B. der Einbau von Weichenheizungen durchgeführt.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wird sich die Reisezeit von heute knapp sechs Stunden auf etwa vier Stunden reduzieren. „Die größten Herausforderungen bei diesem Projekt sind der straffe Terminplan und die Logistik der Baustelle über eine Länge von 107 km“, so Andreas Förster.

FACT BOX:

  • Auftragsvolumen: rd. 19,2 Mio. Euro
  • Betonschalthäuser samt Schaltanlagen: 58 Stk.
  • Notlichtversorgungsgeräte: ca. 3.600 Stk.
  • Leuchten: ca. 6.980 Stk.
  • Kabel: ca. 440.000 m
  • Weichenheizungen 68 Stk.

08.04.2014